hurra - frühling

Im Frühjahr wird die Lebensenergie mobilisiert und beginnt sich nach aussen auszudehnen. Der Frühling steht für den Pioniergeist, die Wiedergeburt und sich erneuernde Kraft. Das plötzliche Anwachsen an Stärke erzeugt Spannungen, Vorfreude und ein Durcheinander in unserer Gefühlswelt. Im Yoga wenden wir uns den Innen- und Außenseiten unseres Körpers zu. Bringen den Oberkörper in sanfte Drehungen um die Entgiftungsorgane, wie Leber und Gallenblase, wortwörtlich auszuwringen. Impulsivität begegnen wir mit Übungen die uns aktiv, mitfühlend und entscheidungsfreudiger mit uns selbst und anderen umgehen lassen.

gehe in dich - pratyahara

Die Winterzeit bietet sich besonders für die Pratyahara Praxis an. Wir ziehen all unsere Sinne nach innen, sammeln Kraft und gönnen uns eine Innenschau. Um diese Wirkung zu verstärken, nehmen wir nach jeder Asana die Kindeshaltung ein. Die Atmung wird sanft, länger und dehnt sich aus. In einer Asana angekommen wandert die Aufmerksamkeit durch den gesamten Körper, ohne sich lange bei einem speziellen Gefühl und Gedanken aufzuhalten. Der Körper bleibt still, widersteh der Versuchung die Haltung zu verändern. Spüre den Unterschied in aktiven und passiven Haltungen. Je mehr Zeit wir uns im Winter für Ruhepausen gönnen, umso gestärkter sind wir im Frühling.

so wenig wie möglich - so viel wie nötig

Das Konzept "weniger ist mehr" wurde hier wunderschön umgesetzt, eine einzelne Glühbirne verbreitet herrliche Ornamente im Raum und verleiht ihm so eine ganz außergewöhnliche Atmosphäre. In so einem Ambiente würde ich gerne meditieren. 

 

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Übung: Energie tanken

Als Einstieg für die Mediation findest Du einen bequemen Sitz, das kann auch auf einem Stuhl sein oder auf einer gefalteten Decke, als Sitzunterlage, um aufrechter zu sitzen. Atme mehrere Male tief ein, dabei stellst Du Dir vor wie Energie durch einzelne Körperteile fließt. Beginne bei Deinem Kopf, Schultern, Oberkörpern, Becken, Beinen und dann gehe weiter nach unten bis in die Zehenspitzen. Schließe wenn möglich die Augen und spüre Wärme, Deinem Atem, eventuell ein Prickeln unter der Haut. Stell Dir vor wie die visualisierte Energie immer dann  in das betreffende Körperteil fließt, wenn Du tief einatmest. Nach drei bis fünf Minuten lässt Du den Atem wieder ganz normal kommen und gehen und spürst nach. Diese Einstimmung ist eine gute Vorbereitung um weitere, einfache Übungen auszuprobieren.